Navigation |
(2) Die Lecture Performance als imaginäre Bühne.A few thoughts about ‘the’ lecture performance format… (to be continued) Die doppelte Rahmung durch das Format des Vortrags und das künstlerischer Disziplinen hat zur Folge, dass die Lecture Performance zwischen Verkörpern und Berichten, Erzählen und Darstellen, Spielen und Vortragen, Vollzug und Erklärung oszilliert. Das explizite Kokettieren mit einem ‚performativem Dilettantismus’ im ausgestellten und direkt an die Zuschauer adressierten Nicht-Spiel stellt die eingeschränkte darstellerische Dimension des Vortragenden zur Schau (erst seit jüngster Zeit wissen erst Politiker und jetzt auch Wissenschaftler, wie wichtig es ist, sich (selbst) zu inszenieren und in der Öffentlichkeit eine gute ‚Performance’ zu zeigen). Die Lecture Performance ist eine Form der Präsentation, die im Zeigen und im Gezeigten Dilettantismus zulässt und Fehler und Fehlerquellen einbezieht – und sich dabei zwischen Nachlässigkeit, Unvermögen und expliziter Verneinung bewegt. Dies wird beispielsweise in Marten Spangbergs Extra Clear Power (am 8. Juli 2004 im AtelierFrankfurt) deutlich. By Janine Hauthal at 2005-01-13 11:50 | General | login to post comments | previous forum topic | next forum topic
|