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(3) Die Lecture Performance als selbstreflexives Genre.A few thoughts about ‘the’ lecture performance format… (to be continued) Vielleicht ist es diese Absage an die Ordnung der Repräsentation, die die Lecture Performance zu einem hochgradig subjektiven Format macht. Als einer der ersten und zudem sehr erfolgreicher ‚Lecture Performer’ kann der kürzlich verstorbene Spalding Gray (Mitglied von Richard Schechners Performance Group und Gründungsmitglied der später daraus hervorgegangenen Wooster Group) angesehen werden, der z.B. in Swimming to Cambodia seine eigene Biographie zum Inhalt erhob. War Grays Blick auf die eigene Geschichte – wenngleich ironisch gebrochen – ein innerlicher, intimer und selbst-offenbarender, gehen Performer in den 1990er Jahren stärker auf Distanz (zu sich selbst) und entwickeln ein selbstreflexives Spiel mit Identität(en). Im imaginativen Raum der Lecture Performance, der weder Überblick noch Geschlossenheit fingiert, verhandeln Kunstschaffende ihre eigene Arbeit und reflektieren auf ihre (künstlerischen) Lebensläufe: „And maybe theory is biography, performing it is a lecture and doing the lecture is performing“ lautet der Schlusssatz von Xavier Le Roys Product of Circumstances (im Mai im AtelierFrankfurt zu sehen). By Janine Hauthal at 2005-01-13 11:54 | General | login to post comments | previous forum topic | next forum topic
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