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die realität der rosewas bei Gertrude Stein als Kinderspiel beginnt - ein Mädchen umrundet einen Baum mit der berühmten Satzkette der Rose - hatte (nicht nur für mich) recht ernsthafte Konsequenzen: Wo hört das Spiel auf und beginnt die Realität? Wo ist sie denn nun, die Realität hinter der sich endlos be- und weiterschreibenden Rose? Mit der lecture-performance "a rose is" kam dann ein weiteres Spiel hinzu, oder: nicht nur eines, eine verspielte Verschachtelung von virtuellen und realen Sprechern, Interview-, Alltags-, Computerspielfetzen, die sich recht kollegial verbündeten, um gänzlich die Realität des Augen-Blicks in die Relativität des Blicks zu überführen... des Blicks aus dem Monitor hinaus auf einen unsichtbaren Interviewpartner, des Blicks auf sich selbst durch die spiegelnde Kamera, die Blickwechsel zwischen Vortragenden und Gästen. Performance, lecture, lecture performance... über das Spiel mit Text und unwillkürlichen Antworten aus dem Bildschirm habe ich die Form völlig vergessen, wüsste nicht, warum dieses Format nun "lecture performance" heißen sollte - aber vielleicht war das ja die Qualität des Spiels, aus dem formalen Rahmen hinaus in eine - was für eine? - "wirkliche" Auseineinandersetzung.Ich musste, kurz vor diesen Zeilen, an Ralph Bauers "Never Promised Rosegarden" denken, eine kleine Tüte, die wohl ein paar Blumensamen enthält und hoffentlich ihren Weg über die Verteiler in Frankfurt findet. Mit diesem kleinen Tütchen verhält es sich nämlich ähnlich: es verspricht, den unversprochenen Rosengarten endlich Realität werden zu lassen... aber wer weiß, was sich in diesem Format verbirgt? |